Sublimationsdruck & weitere Druckverfahren in der Textilindustrie
0 Comments Published Dezember 15th, 2011 in AllgemeinImmer mehr Menschen wünschen sich Individualität um sich aus der Masse hervorzuheben. Aufgrund der Tatsache, dass der Mensch nicht durch seine inneren Werte in einer Menge hervorstechen kann, muss er durch seine Kleidung auffallen und definiert sich in einem gewissen Maße über diese. Dank verschiedenster Druckverfahren ist es heutzutage ein Leichtes Shirts und andere Bekleidungsteile selbstständig oder mit Hilfe von Fachpersonal so zu gestalten, wie es gewünscht wird. Doch um die Bekleidung dauerhaft zu verschönern und aufzupeppen gibt es eine Vielzahl an Drucktechniken die hierfür in Frage kommen. An dieser Stelle sei insbesondere der Sublimationsdruck hervorgehoben.
Wodurch zeichnet sich der Sublimationsdruck aus?
Der Sublimationsdruck oder auch Transfertechnik genannt, bezeichnet ein spezielles Druckverfahren für den T-Shirt Druck. Hierbei wird der Farbstoff direkt in den Trägerstoff eingedampft, fachmännisch sublimiert genannt. Transferpapiere, Spezialfolien und -tinten werden benötigt, um Bilder etc. fachgerecht und dauerhaft in ein Gewebe (Baumwolle, oder aber im Idealfall Polyester) einzudampfen.
Wie läuft dieses Druckverfahren ab?
Zuerst wird eine Spezialfolie mit der Tinte seitenverkehrt bedruckt um anschließend mit einer speziellen Presse, einer Thermotransferpresse, durch Erhitzen auf das Trägermaterial übertragen zu werden. Die Vorteile des Sublimationsdruckes liegen in der guten Bildqualität und den vergleichsweise geringen Kosten. Zudem ist der Druck äußerst resistent gegen UV-Strahlung und andere Umwelteinflüsse. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Tinte nach dem Farbauftrag vollständig in das Material eindampft.
Weitere Drucktechniken stellen unter anderem der Flockdruck, der Siebdruck und der Flexdruck dar. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, worüber sich vor einem Druck ausführlich im Internet oder in einem Spezialgeschäft informiert werden kann und sollte. Beim Flexdruck, beispielsweise, wird das Druckmotiv aus speziellen Kunststofffolien ausgeschnitten und anschließend auf das Gewebe übertragen. Die Oberfläche nach einem Flexdruck ist glatt, die nach einem Flockdruck, bei welchem Fasern in das Gewebe eingearbeitet werden hingegen samtartig.
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